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Ein Rundgang durch die Ausstellung

Der Abgang stimmt auf das Thema ein. Bilder über den Bau der Berliner Mauer, die Flucht von Soldaten der DDR über die Mauer und eine bedrückende Geräuschkulisse. 

Raumbestimmendes Element ist ein Originalabschnitt des Eisernen Vorhangs. An den Wänden befinden sich Impressionen vom „Eisernen Vorhang“: historische Aufnahmen, aber auch Überreste des „Eisernen Vorhangs“ die man heute noch als Erbe in der Landschaft findet.

Die Trennung, die das Objekt „Eiserne Vorhang“ durch den vorangegangenen Raum vorgibt, wird auch in diesem Raum anhand von unterschiedlichen Farben (rot = kommunistischer Osten; blau = kapitalistischer Westen) versinnbildlicht. Eine großen Landkarte macht deutlich wie der Eisernen Vorhang Europa trennt und die Blöcke „Ost“ und „West“ sichtbar.

In diesem Raum werden die beiden Wirtschaftssysteme, auf der einen Seite die Marktwirtschaft des Westens, auf der anderen Seite die Planwirtschaft des Ostens behandelt. Anschaulich gemacht werden die beiden Systeme auch über zwei gegenübergestellte Jugendzimmer aus den 1980er Jahren.

In diesem Durchgangsraum wird der Grenzschutz auf österreichischer und auf Seiten des Ostblocks anhand einer Vitrine und einer Schautafel thematisiert.

Die Themen und Phänomene in diesem Raum vermitteln anschaulich jene Schwierigkeiten, die dies- und jenseits der Grenze das Leben der Menschen wesentlich bestimmten. 

  • Vertreibungen
  • Propaganda
  • Spionage
  • Flucht
  • Verfolgung der Kirche im Osten
  • Widerstand
  • Opfer des „Eisernen Vorhangs“

Vier Säulen, jeweils der DDR, der Tschechoslowakei, Ungarn und der Tschechoslowakei gewidmet, stehen im Raum. So geeint der Ostblock nach außen hin aussah, so vielschichtig regte sich Unmut und Widerstand.

Die Teilung des Kontinents wird überwunden – das Bild der Durchtrennung geht um die Welt.

Der letzte Raum der Ausstellung führt in die jüngere Vergangenheit, mit einer großen EU-Fahne wird auf die Bedeutung der Europäischen Integration hingewiesen. Die Geschichte der EU ist ebenso dargestellt wie die der 2012 gegründete Europaregion - Donau - Molda, eine Mesoregion Europas, in der neben Teilen von Tschechien und Deutschland auch ganz Oberösterreich, das Mostviertel und das Waldviertel gemeinsam an zukunftsweisenden Themen arbeiten. Neben der Möglichkeit sich an zwei PC interaktiv mit der EU und dem EDM-Raum auseinanderzusetzen, illustrieren zahlreiche Plakate mit kartografischen Darstellungen die wichtigsten Schritte der Europäischen Integration seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart.